Besteck eines Küfers mit Futteral - Militaria - Berlin- Seidel u. Sohn

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Besteck eines Küfers mit Futteral

Objekte
Besteck eines Küfers mit Futteral
Deutsch, 17./18. Jahrhundert.
Großes Hausmesser, kleines Beimesser mit Gabel.
Stahl, geschnitten und geschliffen; Messing, gegossen und ziseliert; Hirschhorn, Holz mit Leder- und Stoffbespannung.
Futteral mit Inhalt: Länge: 32,8 cm, Breite: 12,4 cm.
Hausmesser: Länge: 28 cm; Klinge: Länge: 17,7 cm, Breite: 6,9 cm.
Beimesser: Länge: 20 cm; Klinge: Länge: 11,7 cm, Breite: 1,9 cm.
Gabel: Länge: 17,4 cm; Kellenlänge: 9,8 cm.
Hausmesser:
Keilförmige Rückenklinge mit doppeltem Hohlschliff auf der Terzseite. Rücken flach gewölbt, vorne mit breiter, abgeschrägter Schneide, Spitze in der Schneide. Klinge hinten abgesetzt halbrund eingezogen.
Terzseite mit zwei tief eingeschlagenen herzförmigen Punzen die eine Traube zeigen.
Achtkantiger, vielfach profilierter Messinggriff, die Mittelzone konvex gewölbt. Knauf in der Form eines ziselierten Löwenkopfes.
Beimesser:
Keilförmige Rückenklinge mit geschweifter Schneide, Spitze in der Mitte. Eingezogener, profilierter Klingenansatz. Quartseite mit einer Schmiedemarke.
Griff mit zwei Hirschhornschalen vernietet.
Gabel:
Zweizinkige Kelle, die Zinken kantig geschliffen. Klingenansatz und Griff gemäß dem Beimesser.
Holzfutteral, vorne mit dunkelgrünem Stoff – hinten mit schwarzem Leder bezogen. Futteral dreifach mit Eisenbeschlägen sowie eine Eiseneinfassung der abgesetzten Mündung. Die drei breiten Eisenbänder auf der Terzseite rhombenförmig bzw. kreisförmig durchbrochen. Das obere Band seitlich mit zwei Ösen und beweglichen Trageringen. Das untere Eisenband nach vorne hin abgeschrägt und an der Spitze mit puppenförmigem Knauf.

Literatur: Badisches Landesmuseum, Karlsruhe, Barock in Baden-Württemberg, Band I, 1981, L. 40.

Literatur: Boceia, Museum Stibbert, Florenz 1975, Nr. 364.

Koppelschloss eines Küfers
Deutsch, 18. Jahrhundert.
Messing, gegossen.
Höhe: 5 cm, Breite: 9 cm.
Rechteckiges, flach gewölbtes Koppelschloss, die Kanten der Breitseiten schmal rechtwinklig abgeknickt. Vorne, im Relief, aufgenietet ein Fass, flankiert von einem Küfermesser bzw. einem Zirkel und einem Hammer. Rückseite mit angelötetem Haken und beweglicher Gürtelschließe.

Literatur zum Vergleich: Museum für deutsche Volkskunde, Ritz, Alter bäuerlicher Schmuck, 1978, Seite 68, Abbildung 39.
 
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