Degen - Schwedischer Typ - Militaria - Berlin- Seidel u. Sohn

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Degen - Schwedischer Typ

Objekte
Degen für einen hohen Offizier in schwedischen Diensten vom niederländisch-schwedischem Typ, nach 1632 – ca. 1640.
Länge: 108 cm, Klingenlänge: 91 cm, Klingenbreite: 3,6 cm, Parierstangenbreite: 17,5 cm.
Sechskantig geschliffene Stahlklinge, graviert und geätzt. Klinge oben beidseitig mit dreifachem Hohlschliff. Mittelhohlschliff Terzseite bezeichnet: “ME FECIT SOLINGEN”, Quartseite: “ARNOLD BRACH”. Klinge Terzseite geätzt: Brustbild nach rechts im Hochoval mit der Umschrift: “GUSTAVUS ADOLPHUS D.G. SVE : GOTH WAND REX NATUS 1594 DENATUS 6. NOV 1632”.
Klinge Quartseite: Brustbild halb links mit Umschrift: “BERNHARD 9 D.G. DUX SAX : LUL GLI ET MON T LIN VIN SUEC REG MAIE GEN IL LUST*” Medaillons oben und unten mit geätzter Blattstaude. Gefäß Stahl, geschnitten; Terzseite zusätzlich mit Silber tauschiert. S-förmige Parierstange mit eingerollten Enden, die akanthusblattförmig geschnitten sind. Terzseite mit ovalem perforiertem Stichblatt, umschlossen von einem kräftigen Parierbügel mit geschnittenem Blattdekor. Puppenförmiges Vernietknäufchen. Quartseite mit Parierbügel und Daumenring.
Hilze mit dicht gewickelter, verdrillter Eisendrahtwicklung. Oben und unten eiserne Türkenbunde.

Lit.: Seitz, Blankwaffen II, Braunschweig 1968, S. 38 – 43, Abb. 28 – 33 sowie S. 260 (Name des Schwertfegers).

Bernhard I, Herzog von Sachsen-Weimar 1605 – 1639 (Herzog von Franken 1633 – 1639), Oberkommandierender der schwedischen Armee (Schlacht bei Breisach 1638).

 
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