Jagdmesser bzw. Hauswehr - Militaria - Berlin- Seidel u. Sohn

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Jagdmesser bzw. Hauswehr

Objekte
Süddeutsch/Schweiz, Mitte 16. Jahrhundert.
Stahl, geschmiedet und geschnitten; Horn, geschnitten.
Klinge mit vier Punzen. „PG“ (ligiert) 2x, Lilie 2x.
Länge: 41,8 cm, Klingenlänge: 28,6 cm, Klingenbreite: 4,5 cm.
Keilförmige, sich nach vorne hin verbreitende Rückenklinge mit einem Zug auf der Terzseite. Unterhalb des Zugs Klinge mit Rückenschneide, Spitze im Rücken.
Quartseite mit vier Punzen.
Gefäß aus Eisen. Der Vorderarm, schmal über die Klingenschneide reichend, geschweift nach oben gebogen. Großer, leicht querovaler Daumenring mit langer, sich verjüngener Nase auf dem Griff.
Der sich nach oben hin leicht verbreiternde, flache Griff mit profilierten Kanten mit abgerundetem, nach vorne gewölbtem Knauf.
Vorderarm, Daumenring mit Nase und Knauf aus Eisen geschnitten. Die Breitseiten des Griffs mit hochrechteckigen, Fischhaut gekerbten Hornplättchen eingelegt.

Literatur zum Vergleich:Schneider, Waffen der Schweiz, Landesmuseum, Griffwaffen I. Abbildung 602 und 606, Seite 282 und 283.
 
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