Schützengewehr M 1787 - Militaria - Berlin- Seidel u. Sohn

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Schützengewehr M 1787

Objekte
Preußen
Fertigung nach 1796
Schützengewehr bzw. Füsiliergewehr mit glattem Lauf.
Länge. 118,5 cm, Lauflänge: 77 cm.
Kaliber: ca. 19,5 mm.
Runder, glatter Lauf mit Messingkorn, hinten mit drei Adlerstempeln und einem Zusatzstempel (stilisierte Waage).
Steinschloss mit Feuerschirm, Schlossplatte bezeichnet: „POTZDAMMAGAZ“ und „G.S“ (Gebrüder Schickler, seit 1.1.1796).
Buchenholzschaft mit Kolbenbacke und runden Schaftverschneidungen.
Satz Messingbeschläge: dünnes Messingnasenband als vorderer Schaftabschluss, zwei nach vorne erweiterte Ladestockröhrchen und ein Spitzröhrchen (das Ende abgebrochen), schlangenförmiges Schlossgegenblech mit abgeschrägten Kanten, Abzugsschutzbügel; eisernes, unten eingerolltes Abzugsblech.
Kolbenbeschlag hinten mit dem Stempel der Endabnahme durch den Fabrikkommissar Nortmann sowie einem „L“. Kolbenbeschlag oben graviert: „FWR“ (ligiert) unter Krone.
Ladestock aus Holz.

Literatur zum Vergleich:
Müller, Das Heerwesen in Brandenburg und Preußen von 1640 – 1806, Die Bewaffnung, Berlin 1991, Seite 90 – 103, Seite 103 mit Detailabbildung (Schloss Gebrüder Schickler und Kolbenbeschlag mit Stempel Nordmann).

 
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